Die MODULE im Überblick

Die Ausbildung ist ein 12-monatiger Lern- und Entwicklungsraum, in dem du lernst, komplexe Frauengesundheit systemisch zu denken und sicher zu begleiten.

Du arbeitest nicht isoliert an Themen wie Darm, Hormone oder Nervensystem,
sondern lernst, Zusammenhänge zu erkennen, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen zu treffen, die du fachlich vertreten kannst.

Dabei geht es nicht darum, alles zu können, sondern zu wissen, was jetzt sinnvoll ist und was (noch) nicht.

Grundlagen, Anamnese & Fallführung

Strukturierte Anamnese, Hypothesenbildung, Priorisierung, Prozessführung und Verlaufskontrolle.

Darmgesundheit & funktionelle Diagnostik (Schwerpunkt)

Verdauung, Mikrobiom, Barriere/Schleimhaut-Immunsystem, Stuhl- und Atemtests sicher analysieren und umsetzbare Maßnahmen ableiten.

Immunsystem & Entzündung

Immunsystem-Grundlagen, stille Entzündung, Immunaktivierung und Schleimhautabwehr verstehen; Zusammenhänge zu Darm, Autoimmunität und Stress sicher einordnen.

Energiestoffwechsel & metabolische Gesundheit

Blutzuckerregulation, Mitochondrien/Energieproduktion, Stressmetabolik und Insulinresistenz verstehen; typische Muster bei Erschöpfung, Heißhunger und Leistungstiefs ableiten.

Ernährung – Strategie, Individualisierung & Umsetzung

Ernährungsstrategien passend zu Befundlage (Darm/Hormone/Metabolik), Individualisierung nach Alltag & Ressourcen, sinnvolle Protokolle und Anpassung ohne Überforderung.

Training & Bewegung als Therapiehebel

Kraft/Ausdauer/Regeneration sinnvoll dosieren (auch bei Stress, Zyklus, Erschöpfung), Trainingspläne praxisnah erstellen und Bewegung alltagstauglich integrieren.

Frauengesundheit & hormonelle Balance

Hormonelle Regelkreise verstehen, Symptome differenziert bewerten, Laborwerte im Kontext interpretieren; Strategien aus Ernährung, Mikronährstoffen, Lifestyle & Stressregulation.

Nervensystem & Regulation

Nervensystem als Schaltzentrale: Einfluss auf Verdauung, Hormone und Immunsystem verstehen, Dysregulation sicher erkennen und mit somatischen Tools stabilisieren – damit Interventionen wirklich greifen.

Traumasensibles Arbeiten & Grenzen

Trauma-Grundlagen und Leitplanken (Sicherheit, Dosierung, Stabilisierung) sicher anwenden; traumasensible Meditationen/Visualisierungen als Ressourcen zur Stärkung von Containment anleiten – inkl. Abgrenzung, Trigger-Sensibilität und Weiterverweisung.

Breathwork & körperorientierte Ansätze

Conscious Connected Breathing im Einzel- und Gruppensetting professionell führen: Aufbau, Sicherheit, Kontraindikationen, Prozessinterventionen; „Raum halten“, Integration und Nachsorge bei intensiven emotionalen Prozessen.

Integration & Falllogik (Advanced)

Zusammenführen der Systeme (Darm–Hormone–Immunsystem–Metabolik–Nervensystem), Muster erkennen und Entscheidungswege festigen.

Fallarbeit, Supervision & Umsetzung

Arbeiten an realen Fällen, Feedback auf Diagnostik/Planung/Kommunikation, Sicherheit durch Anwendung und Troubleshooting bei stagnierenden Verläufen.

Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl!